Reiseinformationen

Wenn eine Reise bevorsteht, dann gibt es viele Fragen.

Wer darf wo und wie einreisen und was benötigt man dazu? Was muss vor der Reise erledigt werden und worum muss man sich kümmern, wenn man unterwegs ist?
Wer gibt einem aktuelle Auskunft zu Fragen der Sicherheit und Gesundheit?

Lesen Sie hier am bessten nach, denn dann sind Sie gerüstet:
 

Im Mokoro ist man der Natur hautnah auf den Spuren.Einreisebestimmung

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum, sondern nur einen Reisepass (mindestens 6 Monate Gültigkeit ab dem Einreisedatum). Gelegentlich wird bei der Einreise nach ausreichenden Geldmitteln gefragt bzw. ein Rückflugticket verlangt.

Bei der Einreise aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet (Zentral- und Ostafrika) wird ein Gelbfieber-Impfausweis verlangt. Normalerweise stellt der Beamte bei der Einreise eine Aufenthaltsberechtigung bis zu 30 Tagen aus. Wer eine längere Zeit im Lande bleibt, muss sich das Besuchervisum in einem Immigration Office verlängern lassen (in Gaborone, Maun, Francistown etc.) Die Ein- und Ausreiseabwicklung von Touristen erfolgt in der Regel sehr zuvorkommend, Kontrollen sind selten.

 Die beste Art Botswana zu erleben - bei einer Safari.Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden ist medizinische Hilfe oft schwierig zu erhalten. Für eine Botswana Reise besteht zurzeit keine Pflichtimpfung. Sinnvolle Schutzimpfungen sind derzeit der Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis. Für Hepatitis A und B gibt es eine Doppelschutzimpfung, die einen Schutz gegen beide Krankheiten bis zu 10 Jahren gewährt. Bilharziose-Erreger kommen vor allem in Binnengewässern vor, wo Schwimmen und Waten vermieden werden sollte. An einigen Stellen im Okavango-Delta ist Baden unbedenklich. Ihr Reiseleiter informiert Sie über sichere Badestellen. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ebenfalls unbedenklich.

Das Leitungswasser ist in den Städten stark gechlort und gilt als trinkbar. Dennoch sollte es sicherheitshalber abgekocht, gefiltert oder mit Mikropur-Tabletten entkeimt werden. Eine Malariaprophylaxe ist erforderlich, wofür verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich sind. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf (No Bite, Anti Brumm Forte). Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z. B. No Bite. Weitere Informationen und ausführliche Testergebnisse zu Mückenschutzmitteln finden Sie in Test 05/2010 (Stiftung Warentest). Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten.

Dieser Löwe fühlt sich auf dem Baum ziemlich sicher.Sicherheit

Botswana ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Gewaltdelikte gegen Touristen sind so gut wie unbekannt. Seitens des Auswärtigen Amtes besteht für Botswana derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis. Die Straßenkriminalität beschränkt sich im Wesentlichen auf Taschendiebstahl und Kreditkartenraub in den Großstädten. In besonderem Maße hat die Kriminalität in Maun, dem Eingang zum Okavango-Delta, zugenommen.

Bitte konsultieren Sie für aktuellste Informationen auch die Seiten des Auswärtigen Amtes.

Währung

Die Währung Botswanas ist 1 Pula, welcher sich in 100 Thebe unterteilt. Die Währung wurde nach dem Staatsmotto „Pula“, was soviel wie „Regen“ heißt, bzw. nach einem feierlicher Willkommensgruß (etwa: „Es möge Regen kommen!“) benannt. Das Wort stammt aus der Sprache der Tswana. Dies verdeutlicht, wie wichtig Wasser und Regen den Menschen in Botswana sind. Regen und Reichtum sind hier untrennbar miteinander verknüpft. Wir empfehlen, erst vor Ort Geld in Pula zu wechseln, da der Wechselkurs im Land besser ist. Geldwechsel ist auf dem Flughafen sowie in den größeren Städten auf der Reiseroute möglich. Tauschen Sie niemals Geld auf offener Straße bei fliegenden Händlern, Sie bekommen garantiert ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder mit untergeschoben. Reiseschecks sind sicherer und wir empfehlen diese als Reserve mitzuführen. Der Geldwechsel dauert jedoch etwas länger. Umtausch ist in Maun, Kasane und Livingstone möglich, z. T. verbunden mit hohen Gebühren.

In größeren Städten gibt es Bankautomaten (Victoria-Falls, Maun, Kasane und Livingstone), an denen mit der Visakarte Geld abgehoben werden kann. Kreditkarten werden nur in einigen Restaurants und Geschäften in den Städten akzeptiert. Bargeld in US Dollars ist ein anerkanntes Zahlungsmittel in Botswana. Wenn möglich, legen Sie die jetzt schon feststehenden Beträge wie Einreisegebühren und Flughafensteuern passend zurück. Falls Sie Botswana Pula übrig haben, können Sie diese in Victoria Falls oder Livingstone zu relativ guten Wechselkursen umtauschen. Sollten Sie außerhalb dieser Gegenden wünschen ihre Botswana Pulas umzutauschen, müssen Sie mit eher schlechten Wechselkursen rechnen.

Stimmungsvoll speisen in einer der zahlreichen Lodges.Essen und Trinken

Die Küche Botswanas orientiert sich stark an der südafrikanischen. Besonders gern wird Fleisch gegrillt, was man im südlichen Afrika „Braai“ nennt. Als klassische Beilagen werden Reis und Kartoffeln serviert. Im Okavango-Delta und am Panhandle bekommen Sie frischen Fisch wie Brassen oder Katzenfische. Ein sehr beliebtes, alkoholfreies Erfrischungsgetränk ist der Rock Shandy, der zu gleichen Teilen aus Sodawasser und Lime-Juice sowie ein paar Tropfen des bitteren Angostura besteht. Ansonsten trinkt man vor allem Importbiere aus Südafrika und Namibia, wie Castle, Amstel, Lion und Windhoek.

Zusätzliche Informationen

Generell eignet sich für eine Botswanareise leichte, atmungsaktive Sommerkleidung aus gut waschbarem Material und für kalte Morgenstunden und Nächte besonders in der kühlen Jahreszeit von Juni bis August ein dicker Pullover bzw. eine entsprechende Jacke. Auf Safari kleidet man sich leger in gedeckten Naturfarben und trägt Knöchel hohe, bequeme Lauf- oder Wanderschuhe. Sonnenhut, Badebekleidung und Regenschutz nicht vergessen! Auch in den Lodges wird legere Kleidung getragen. In den Hotels und Restaurants wird nach Sonnenuntergang eine förmlichere Kleidung erwartet. Für Ausflüge in den Busch sowie ins Okavango-Delta sind lange Hosen und möglichst auch Jacken und Blusen mit langem Arm zum Schutz gegen Insektenstiche notwendig.

Zur Stromversorgung gibt 220/240 Volt Wechselstrom, und es werden engl. 3-Pol-Stecker verwendet.
Die Zeitverschiebung ist die MEZ + 1 Stunde. Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Botswana um eine Stunde voraus.

Fotografie und Film. Das vielseitige Botswana bietet zahlreiche faszinierende Fotomotive. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und interessanten Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Der feine Staub und die Hitze sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die die Kamera vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien und Speicher-Karten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung wegen entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen.