Reiseinformationen

Wenn eine Reise bevorsteht, dann gibt es viele Fragen.

Wer darf wo und wie in Kamerun einreisen und was benötigt man dazu? Was muss vor der Reise erledigt werden und worum muss man sich kümmern, wenn man unterwegs ist?
Wer gibt einem aktuelle Auskunft zu Fragen der Sicherheit und Gesundheit?

Lesen Sie hier am besten nach, denn dann sind Sie für eine Reise nach Kamerun gerüstet:

EinreisebestimmungenZwei Mädchen auf dem Wag zum Wasser holen.

Die Einreise für deutsche Staatsangehörige nach Kamerun ist nur mit einem entsprechenden Visum möglich, das rechtzeitig bei der Botschaft in Berlin beantragt werden muss. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein. Die Gültigkeitsdauer des Visums beträgt ab Ausstellungsdatum 6 Monate und ist für die Länge der eingetragenen Tage im Pass gültig. Bei Einreise mit dem Flugzeug muss außerdem ein bestätigtes Rück- oder Weiterflugticket vorgelegt werden können und ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung.

Botschaft der Republik Kamerun
Ulmenallee 32
14050 Berlin

Tel.: 030 – 89 06 80 90
Fax: 030 – 89 0 68 09 29

http://www.ambacam.de

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Dieser steht Ihnen auch bei weiteren Fragen in Sachen Visum jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030 –  31 01 16 0 oder im Internet unter www.visum.de. Die notwendigen Unterlagen zur Beantragung des Visums erhalten Sie von uns gemeinsam mit der Restrechnung ca. 4 – 5 Wochen vor Abreise. Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt  an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Beachten Sie bitte, dass Sie das Visum erst nach Erhalt der Restrechung beantragen können.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

GesundheitEin gutes Volbild

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise nach Kamerun geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie  sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Die medizinische Versorgung in Kamerun ist mit mitteleuropäischem Standard nicht vergleichbar. Neben den Großstädten gibt es auch in ländlichen Gegenden staatliche oder private, z.T. kirchliche Krankenhäuser bzw. Gesundheitsstationen.

In den staatlichen Krankenhäusern können Versorgungsengpässe in der Bereitstellung von Medikamenten, Verbands- und anderem medizinischen Verbrauchsmaterial vorkommen. Sowohl in den größeren als auch in kleineren Städten gibt es Apotheken, in denen Antibiotika, Durchfallmittel, Verbandsmaterial etc. erworben werden können.

Vor der Reise:
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Malaria

Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Malaria ist notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Tragen Sie bitte zum Schutz außerdem lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray!

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit folgende Impfungen empfohlen:
– Gelbfieber (vorgeschrieben!)
– Typhus
– Tollwut

Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:
– CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
– Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)
– Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp
– Robert Koch Institut: www.rki.de

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise:
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

SicherheitZwei Schuljungen mit Bemalung im Gesicht, die vor bösen Geistern schützen soll.

Kamerun ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der damit leider weit verbreiteten Armut und eines starken sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Diebstahl und Überfälle beschränken sich jedoch meist auf die großen Städte  und die Touristenzentren. Dies ist in Kamerun nicht anders als in vielen anderen Ländern der Welt, und mit einem umsichtigen Verhalten und der Beachtung allgemeingültiger Sicherheitsmaßnahmen können im Allgemeinen Sicherheitsprobleme verhindert werden.

Ihr Tourenleiter wird Sie während der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

  • Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.
  • Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.
  • Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

VersicherungenGiraffen-Weibchen schließen sich gern zu Gruppen zusammen.

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

WährungBunte Echse im Städchen Oujila

Offizielles Zahlungsmittel in Kamerun ist der CFA-Franc (1€ = 656 CFA). Es gibt Münzen zu 100 und 500 CFA und Banknoten zu 500, 1000, 2000, 5000 und 10000 CFA. Zur Mitnahme aus Deutschland sind ausschließlich Euro in bar (in kleinen Scheinen) zu empfehlen. Beim Tausch jeder anderen Währung ist mit horrenden Kursverlusten zu rechnen. Der Gebrauch von Kreditkarten (am besten VISA) ist bisher nur in den größeren Städten möglich und auch da bei weitem nicht normal. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve ist eine Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen. EC-Karten werden in Kamerun bislang eingeschränkt akzeptiert.

Essen & TrinkenHungriger Schimpanse

Die kamerunische Küche ist sehr abwechslungsreich und im Allgemeinen gut und bekömmlich. Viele Jahre französischer Kolonialzeit haben ihren Einfluss hinterlassen, aber auch nordafrikanische, libanesische, chinesische, italienische und andere internationale Gerichte werden in diversen Lokalen angeboten. Bessere Restaurants weisen durchaus in punkto Hygiene europäischen Standard auf, aber auch in den Garküchen lässt sich in der Regel unbedenklich essen. In Afrika nimmt man sich für das Essen viel Zeit, weshalb Sie Geduld für längere Wartezeiten mitbringen müssen.

Es ist nicht notwendig, für eine Reise nach Kamerun Lebensmittelvorräte mitzubringen. Auf den Märkten gibt es ein großes Angebot an Frischwaren, in größeren Ortschaften findet man gute Bäckereien, und Straßenhändler bieten preiswerte Lebensmittel und Snacks an.

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen.

Afrikaner trinken meistens Wasser und auch Reisende können unterwegs unproblematisch Mineralwasser in großen Plastikflaschen erwerben. Auch Fruchtsäfte und Softdrinks werden an Kiosks und von Straßenhändlern feilgeboten. Überall in Kamerun wird Bier verkauft, das vorwiegend aus den einheimischen Brauereien stammt, und auf das die Kameruner stolz sind. Immerhin zählt die Bierindustrie zu der wichtigsten Branche des Landes.

Zusätzliche InformationenPrächtige Blütenpracht

Generell eignet sich für eine Botswanareise leichte, atmungsaktive Sommerkleidung aus gut waschbarem Material und für kalte Morgenstunden und Nächte besonders in der kühlen Jahreszeit von Juni bis August ein dicker Pullover bzw. eine entsprechende Jacke. Auf Safari kleidet man sich leger in gedeckten Naturfarben und trägt Knöchel hohe, bequeme Lauf- oder Wanderschuhe. Sonnenhut, Badebekleidung und Regenschutz nicht vergessen! Auch in den Lodges wird legere Kleidung getragen. In den Hotels und Restaurants wird nach Sonnenuntergang eine förmlichere Kleidung erwartet. Für Ausflüge in den Busch sowie ins Okavango-Delta sind lange Hosen und möglichst auch Jacken und Blusen mit langem Arm zum Schutz gegen Insektenstiche notwendig.

Zur Stromversorgung gibt 220/240 Volt Wechselstrom, und es werden engl. 3-Pol-Stecker verwendet.
Die Zeitverschiebung ist die MEZ + 1 Stunde. Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Botswana um eine Stunde voraus.

Fotografie und Film. Das vielseitige Botswana bietet zahlreiche faszinierende Fotomotive. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und interessanten Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Der feine Staub und die Hitze sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die die Kamera vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien und Speicher-Karten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung wegen entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen.

 

Verhalten als ReisenderBananentransport...

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw. Mit einigen freundlichen Worten gelingt in den allermeisten Fällen ein gelungener Schnappschuss.

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…