Literatur

Fast alle Reisen beginnen nicht erst am Flughafen beim Check-in, sondern reifen bereits Monate vorher im Kopf. Inspiriert durch Filme oder Bücher wachsen Reisewünsche heran, der Umsetzung zur Herzenssache wird.

Und kaum hat man sich versehen, schmökert man in Reiseführern und informiert sich umfassend über das Reiseland. Genießen Sie die Zeit der Planung, Überlegung und der Vorfreude. Machen Sie es sich mit einem guten Buch oder bei einem Film bequem und träumen Sie von einen Land mit einer faszinierender Artenvielfalt in Fauna und Flora. Die Nachfolgende Auflistung soll Ihnen zur Reiseeinstimmung helfen.

Namibia: Beutespektren namibischer Prädatoren mit Schwerpunkt auf dem Leopard Panthera pardus auf Farmland.

Von Sven Winter

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Beutespektren von Leopard, Brauner Hyäne und Schabrackenschakal zu erfassen und Überschneidungen sowie Unterschiede zu identifizieren. Ausgehend von den übergeordneten Projekten des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig auf der Jagd- & Gästefarm Okomitundu in Namibia, die sich mit der Problematik des Mensch–Raubtier Konfliktes beschäftigen und die ihr Hauptaugenmerk besonders auf die Untersuchung von Leopard und Brauner Hyäne gelegt haben, ergeben sich folgenden Fragestellungen:

1. Welche Beutetiere werden von den genannten Prädatoren konsumiert?
2. Wie überschneiden oder unterscheiden sich die Beutespektren der untersuchten Carnivoren-Arten?
3. Welche Beutetierarten werden bevorzugt konsumiert und welche Arten werden gemieden?
4. Ist die Braune Hyäne abhängig von den Überresten der vom Leoparden erbeuteten Tiere?
5. Wie häufig werden Nutztiere konsumiert und geben die Ergebnisse Anzeichen für einen gerechtfertigten Mensch-Raubtier Konflikt?

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Namibia: Bestandsdichte und räumliche Verteilung von Huftieren auf der Farm Okomitundu.

Von Thorbjörn Sievert

Zielsetzung Ziel dieser Arbeit ist es, das Artenspektrum der für die auf dem Untersuchungsgebiet ansässigen Beutegreifer relevanten Beutetiere, mit Schwerpunkt auf den Huftieren, zu erfassen. Vor allem handelt es sich bei den Prädatoren um den Leoparden Panthera pardus und die Braune Hyäne Hyaena brunnea aber auch diverse kleinere Arten. Weiterhin sollen auch die Gesamtbestände und die räumliche Verteilung der Beutetiere erfasst werden. Das untersuchte Gebiet ist in zwei Teilbereiche gegliedert, die sich in der Art der Umzäunung unterscheiden: Der westliche Teil ist von einen Wildtierzaum abgetrennt, der östliche Teil durch einen Viehzaun Davon ausgehend, dass beide Bereiche ein unterschiedliches Artenspektrum aufweisen, werden folgende Fragen untersucht:

1. Wie viele und welche Arten können erfasst werden? Diese Informationen dienen der Erstellung einer Übersicht über die auf dem Untersuchungsgebiet befindlichen potentiellen Beutetiere.
2. Können Unterschiede zwischen den beiden Gebieten festgestellt werden? Worin liegen diese und sind die Unterschiede signifikant?
3. Wie sind die Arten auf dem Forschungsgebiet verteilt? Lassen sich Unterschiede zwischen den Arten feststellen und gibt es Korrelationen zwischen den Arten bei der Verteilung?
4. Kommen verschiedene Untersuchungsmethoden zu ähnlichen oder zu verschiedenen Ergebnissen? Diese Fragestelllungen stehen im direkten Zusammenhang mit laufenden Projekten des ZFMK und anderen Forschern auf Okomitundu. Da bei diesen Projekten die Hauptprädatoren Leopard und Braune Hyäne im Vordergrund stehen, ist die Bestandsaufnahme und Verteilung der Beutetiere auf dem Farmgebiet unerlässlich, da dies mutmaßlich für die räumliche Verteilung der Raubtiere mitverantwortlich ist.

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Brazil: Natural recolonization and suburban presence of pumas. (Puma concolor)

Von Marcelo Mazzolli

The puma (Puma concolor, Carnivora: Felidae), extinct from considerable extensions of its former distribution, is considered threatened in south, southeast and northeast Brazil. Areas in the south and southeast have only recently been recolonized by the species, following decrease in logging activities after depletion of the Atlantic rainforest in the 1960s, and measures implemented since 1993 to protect this ecosystem. Data on recovery of puma populations was obtained from field observations based on the onset of depredation on sheep flocks in 1988, and also from the presence and growing number of records of pumas in urban and suburban areas since 2004. Logging bans caused a rural exodus since and also a 15 fold drop in the deforestation rate, creating conditions for a partial recovery of wildlife. Thirty-five records of puma were compiled demonstrating the historical presence of the species in the area prior to its temporary absence. Recent records included twenty-four cases in urban and suburban areas, and eleven of current breeding populations.

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Brazil: Loss of historical range of jaguars in southern Brazil.

Von Marcelo Mazzolli

Loss of jaguar range in one of the most threatened ecosystems in the world is reported herein. Records of the last individuals shot reveal that the jaguar has suVered a loss of historical range at an estimated rate of one latitudinal degree every 10 years in its southern range in the Atlantic Rain Forest of Brazil. The chronological order of the records show a deWnitive pattern of range loss from south to north, extending over three latitudinal degrees. Results stress that direct hunting may be a decisive factor acting behind local extinctions of jaguars when populations are severely reduced.

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Brazil: Mosaics of Exotic Forest Plantations and Native Forests as Habitat of Pumas.

Von Marcelo Mazzolli

There is a general lack of information on the impact of forest plantations and presence of urban settlements on populations of resource-demanding species such as large felids. To partially address this problem, a project study was conducted to find out whether mosaics of forest plantations and native vegetation can function as adequate habitat for pumas Puma concolor in southern Brazil. The study was conducted within a 1,255 km² area, managed for planted stands of Pinus spp. and Eucalyptus spp. Individual identification of pumas was carried out using a combination of track-matching analysis (discriminant analysis) and camera-trapping. Both techniques recorded very similar number of individual pumas, either total (9 – 10 individuals) or resident (5 – 6 individuals). A new approach, developed during this study, was used to individualize pumas by their markings around the muzzle.

Estimated density varied from 6.2 to 6.9 individuals per 100 km², ranking amongst the highest across the puma entire range, and a potential total population of up to 87 individuals in the study site. In spite of the availability of extensive areas without human disturbance, a radio-tracked female used a core home range that included forest plantations, an urbanized village, and a two-lane paved road with regular vehicular traffic. These high density of pumas and the specie’s intensive use of modified landscapes are interpreted here as derived from conditions rarely found near human settlements: mutual tolerance by pumas and humans, and adequate habitat (regardless of plantations) largely due to inhibition of invasions and hunting. More widely, it suggests the potential of careful management in forestry operations to provide habitat conditions for resourcedemanding species such as the puma. Furthermore, it highlights the importance of curbing invasions and hunting for the maintainance of healthy wildlife populations.

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